
Auslandssemester an der Vancouver Island University
- Vorbereitungen 2021
- new country, new life
- Nanaimo und meine Kurse
- About Vancouver Island University
- Leben neben der Uni
- Alltag in Kanada
- Ausflüge, Freizeit
- Fotografie
- Schon über einen Monat hier
- Bob Marleys Geburtstagskonzert, Super Bowl und Uni
- Reading Break und Rocky Mountains Trip
- Vancouver und zurück in Nanaimo
- Mein Auto, Uni und Ausflüge
- Women’s Basketball National Championship weekend
- Frühling, neue Leute, Ausflüge
- Vorlesungen vorbei
Vorbereitungen 2021
- Beitrag, Anfang Januar 2022
Hi folks!
Schön dass ihr Euch für meinen Blog interessiert! 🙂
Damit schaffe ich endlich was ich mir fest vorgenommen habe, denn bis heute hat noch niemand Bilder aus meinem USA Jahr vor 5 Jahren gesehen, und das soll nicht noch mal vorkommen. Also „sorry“ an alle meine Lieben, diesmal zeige ich euch mehr. 😀 Jeder andere Interessent ist aber auch Herzlich Willkommen. Wer Fragen hat kann sie mir gerne stellen, ich freue mich wenn ich helfen kann 🙂
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Das dachte ich mir, besonders jetzt nach 2 Jahren Pandemie. Deshalb bin ich sehr froh, dass es nach einiger Verzögerung endlich geklappt hat mit meinem Auslandssemester. Ursprünglich wollte ich nach Australien, aber das hat sich ja wegen Corona erledigt, mache ich nun wahrscheinlich nächstes Jahr als Work and Travel. Nach vielem hin und her überlgen, weil mich keine europäische Alternative wirklich überzeugt hat, kam mir im Mai 2021 plötzlich die Idee nach Kanada zu gehen. Ich wollte in ein englischsprachiges Land, mit viel Natur, nicht zu nah an Europa, es sollte sich nach „mehr Abenteuer“ anfühlen und die passende Auswahl an Kursen war mir auch wichtig. Da ich die Gegend um Seattle in meinem Au Pair Jahr sehr zu schätzen gelernt habe, freue ich mich um so mehr noch ein paar Monate in der wunderbaren Natur verbringen zu dürfen. Es hat sich sofort richtig angefühlt und deshalb habe ich die Bewerbung und Formalitäten dann in 2 Tagen fertig gemacht und alles weitere wie die Beantragung des Study Permit, Flüge, Kurswahl, etc. in den nächsten Wochen und Monaten erledigt. Wichtig für Interessenten zu wissen ist, dass so etwas einges an Aufwand bedeutet und damit genügend Vorlaufzeit barucht, normalerweise um die 10 Monate, und die Studiengebühren mit Erhalt des Acceptance Letter auch sofort bezahlt werden müssen, also ggf. auch fast ein Jahr im Voraus. (Der Preis dafür liegt an der VIU für ein Smester bei ca. 6000 € inklusive Versicherung).Dazu kommen natürlich noch andere Ausgaben wie Anreise, Leben vor Ort (sehr teuer), Materialien und Reisen. Dank meines tollen Jobs im Impfzentrum konnte ich mir das gut finanzieren und wenn ihr da Sorgen habt gibt es auch Stipendien, Auslandsbafög und vermutlich auch Kredite. Aber nutzt die Chance, irgendwann macht man es nicht mehr und es ist jeden Cent wert, glaubt mir!
Die letzten Monate in Berlin gingen also durch meine schöne Arbeit im Impfzentrum, welche ich echt geliebt habe und das anschließende Praxissemester bei Chamäleon Reisen schnell um. So konnte ich trotz Sorgen vor einer Absage wegen Omikron tatsächlich am 01. Janauar 2022 nach Kanada fliegen.
new country, new life
2. Beitrag, Anreise war am 01.01.2022
Eigentlich kenne ich es ja für Monate weg zu sein, trotzdem ist es jedes Mal wieder schwer zu wissen, dass man seine Liebsten nicht einfach mal ein Wochenende sehen kann. Aber es gibt ja zum Glück die passende Technik und seit einem Jahr hat auch meine Oma Whats App und wir machen regelmäßig Viedoanrufe. P.S.: Hi Oma, wenn du das liest, bin stolz auf dich wie gut du das hinbekommst! 🙂 :*
Sobald ich dann unterwegs bin habe eigentlich auch nie Probleme mit Heimweh, ich kann mich zu Glück immer gut beschäftigen und reise auch gerne mal alleine. Außerdem kann man ja immer irgendwo Leute kennen lernen.

Der Flug ging schnell rum, habe gelesen und geschlafen. Ich bin morgens von Berlin über Amsterdam und Vancouver nach Vancouver Island geflogen, insgesamt war ich ca. 18 Stunden unterwegs. Es war eigentlich wie immer, außer natrülich den PCR Test vorher besorgen und die anderen Covid Fromalitäten wie ArriveCan App, sowie Maske. Essen war auch ganz normal wie immer Langstrecke.

Einreiseformalitäten wurden alle in Vancouver gemacht und wenn man seine Papiere vernünftig beisammen hat klappt das auch unkompliziert. Abends am Flughafen in Nanaimo hat sich dann schon sofort die freundlich Seite der Kanadier gezeigt und ich habe Leute kennen gelernt, die mich bei meinem Air BnB abgesetzt haben. Dort war ich die nächsten Tage erst mal alleine, da meine Mitbewohnerinnern noch auf ihr PCR Test Ergebnis warten mussten. Meins kam zum Glück einen Tag nach Ankunft und so durfte ich raus. Die nächsten Tage habe ich Leute kennen gelernt, die „Stadt“ erkundet und war viel spazieren. Zumidest so gut es ging, denn die Fußwege, wenn es denn welche gibt, waren hoch eingeschneit und es wurde nicht wirklich geräumt.


Nanaimo und meine Kurse
3. Beitrag, Januar 2022
Die ersten Tage habe ich mich also erst mal etwas umgesehen. Nanaimo ist eine Kleinstadt mit ca. 90500 Einwohnern, die alles hat was man braucht, aber deren Unternehmungsmöglichkeiten schon unter Corona gelitten haben. Mit den aktuell vielen Wolken und ihrem etwas heruntergekommenen Aussehen nenne ich sie manchmal Ghost Town. Naja ich denke sie wird zum Frühling hin aufblühen und es gibt sogar ein paar süße Cafes und Geschäfte.




Zum Glück gibt es hier sehr viel schöne Natur überall wo man super wandern gehen kann, was ich auch in den ersten Wochen schon viel getan habe. Manchmal war ich auch zwischen oder nach Vorlesungen wandern, weil ein Park sehr nah an der Uni ist.
Die Einführungsveranstalungen waren aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen leider online und ich hatte wirklich genug von Zoom und etwas Angst, dass nun doch alles online stattfinden wird. Das wäre wirklich ärgerlich gewesen bei dem Preis und dem Aufwand, ich hätte es dann vermutlich wieder geschoben bis alles eingermaßen normal ist. (Und wer weiß wann das sein wird…) Naja viele Unis in Kanada haben auch dieses Semester nur online Vorlesungen, bei uns ist nun zum Glück fast alles in Präsenz, bei mir sogar alle Kurse. Und die gefallen mir wirklich sehr gut, ein Auslandssemster ist ja in meinem Studiengang Pflicht und ich muss 4 Kurse bestehen um meine Credits zu erreichen und mache jetzt 5. Das ist eher viel, und man muss für jeden Kurs auch vor- und nacharbeiten, das heißt beispielsweise sehr viele Seiten lesen oder/und ein Assignment machen. Da mir meine Kurse aber sehr gefallen ist das in Ordnung. Ich habe mich vorher in Erfahrungsberichten informiert wie die Kurse ungefähr ankommen, sowie nach Beschreibung ausgewählt. Man hatte dann noch ca. eine Woche Zeit zu wechseln und so habe ich einige ausprobiert und dann ggf. ausgetauscht, was ich sehr gut fand.

Zu den Kursen:
Tour190 ist Eventmanagement, das hatte ich zwar schon in Deutschland, leider wieder nur online, aber hat mir dort schon sehr gefallen und eventuell möchte ich ja auch in die Richtung gehen, da dachte ich schadet es nicht es mal auf Englisch zu machen. Und ich bereue es gar nicht, meine Dozentin ist so lieb, sie hat immer richtig gute Beispiele und Erklärmethoden, wirklich abwechslungsreich und interessant, gute Übungen und sie bringt oft Kekse oder sowas mit. Sie ist wirklich nett und hat mich sogar mal nach Hause gebracht. 🙂 Sie ist im Vorstand der World Leisure Organization der WHO und hat sehr viel Erfahrung im Eventbereich. Also meine Dozenten sind allesamt wirklich ausnahmslos total engagiert, informiert und nett, es macht wirklich Spaß. Daran sieht man wieder was der Lehrende ausmacht.
Geog101 ist Environmental Geography, also Umweltgeografie, so ähnlich wie mein Ökologie- und Nachhaltigkeitsmodul in Deutschland. Vieles weiß ich auch durch meine eigenen Recherchen, aber es ist vor allem Interessant wie Kanadier das alles sehen und wie es hier läuft. Der Dozent ist ganz witzig, er greift immer Fragen aus der letzten Vorlesung auf und recherchiert weiter dazu, dann steht manchmal dein Name auf der Präsi mit weiteren Infos. Es gibt bei ihm auch Extrapunkte wenn man Zusatzmaterial einbringt. Wir haben auch manchmal Gastredner und oft Gruppengespräche. Bei den Assignments können wir aus verschiedenen Aufgaben wählen, beispielsweise sollen wir eine Ökosystem-Analyse eines Parkes machen.
Tour220 ist Tourism Places and Spaces und hier geht um das Entwickeln von Tourismus- Destinationen. Die Dozentin ist ebenfalls sehr engagiert, sie hat sehr viel Ahnung von Social Media Marketing, was heutzutage einfach sehr wichtig in allen Geschäftsbereichen ist. Dazu lernen wir viel, müssen beispielsweise eigene Werbeposts für die Gegend hier verfassen oder einen Tourismusbeauftragten der Stadt, welcher in die Vorlesung kommt von unseren Verbesserungsvorschlägen für Tourismus in Nanaimo überzeugen.
PSYC112 ist wie der Name schon verrät Contemporary Psychology und die einzige Veranstaltung die erst online war und jetzt in einem größeren Vorlesungssaal stattfindet. Wir sind ca. 50 Leute, bei den anderen Kursen sind wir meist maximal um die 30 Leute. Die Dozentin ist selber Psychologin und hat viel Erfahrung auch mit Kriminellen usw. Es ist sehr interessant, allerdings macht sie wirklich viel Stoff in kurzer Zeit und die englischen Fachbrgriffe sind manchmal nicht einfach zu merken. Auch hier viel Gruppenaustausch. Hier haben wir auch schon eine Klausur geschrieben und schreiben noch ein paar weitere. Trozdem mag ich dieses Thema ja generell einfach sehr.
Arts121 ist Three Dimensional Design, und der Doeznt ist so entsapnnt und lustig. In diesem Kurs arbeitet meist jeder frei für sich an der Aufgabenstellung und man kann sich wärend man bastelt leicht mit anderen unterhalten. Unserer erstes Projekt ist ein überdimensionales Modell eines alltäglichen Gegenstandes aus Pappe. Und einige Leute bauen einfach so krasse Sachen daraus, beispielsweise eine Gitarre, Pflanzen, Trinkflasche etc. Ich habe mich, weil ich dachte das kriege ich vermutlich am besten hin, aufrund der Form für eine Handtasche entschieden, klappt aber auch ganz gut bis jetzt. Auch hier muss man jede Woche mehrere Stunden extra Arbeit einplanen um alles fertig zu bekommen, aber da man immer in die Räume kann und alles nehmen darf ist das kein Problem und ich mache es gerne.
Das war es mit meinen Kursen, alle bis auf Arts habe ich 2 mal die Woche, weil Arts doppelt so lange geht. Eine normale Vorlesung dauert 90 Minuten. In meinen Kursen sind fast nur Kanadier und seltener ein paar Internationals. Was ich wirklich gut finde an der VIU ist, dass es nicht extra Kurse nur für die Internationals gibt, sondern man in den ganz normalen Vorlesungen ist, die die Einheimischen auch besuchen. Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Auwahl und froh, dass ich den ein oder anderen Kurs noch getauscht habe. Denn wenn man sich für etwas wirklich interessiert fällt es einem auch einfach leichter sich damit zu beschäftigen und viel Zeit zu investieren. Außerdem ist man später viel zu viel bei der Arbeit als dass man etwas studieren sollte was man nicht mag.





About Vancouver Island University
(wenn ihr auf den Button hier drüber klickt kommt ihr auf die Website der VIU)
4. Beitrag, Ende Januar
Ich merke immer schnell, ob ich mich mit etwas wohl fühle oder nich, und hier waren die „Vibes“ von Anfang an positiv 😛 Alle die hier arbeiten sind sehr nett, es gibt super viele Clubs (also quasi Gruppen wo man mitmachen kann, z.B. den Eco Club oder Arts Club), viele Events und Aktivitäten wo man sich beteiligen kann und die VIU hat wirklich alles, obwohl sie vermutlich für Nordamerikanische Verhältnisse noch eher klein ist. Es sollen um die 16 000 Studenten eingeschreiben sein. Auch internationale Studierende gibt es sehr viele, ich habe schon welche aus Indien, Sri Lanka, Skandinavien, Taiwan, Deutschland, Südafrika, usw. getroffen. Ich würde empfehlen sich nicht zu sehr auf eine Gruppe festzulegen, sondern versuchen möglichst viele verschiedene Leute aus verschiedenen Ländern kennen zu lernen, auch mal wo alleine hinzugehen, auf andere zugehen und Gespräche suchen und die vielen Angebote zu nutzen. So habe ich neben den Deutschen hier auch schon Kanadier und andere Internationals kennen gelernt und etwas mit ihnen unternommen. So kann man dann auch in seiner Freizeit weiter Englisch sprechen und erfährt viel Interessantes aus anderen Kulturen. Und das war für mich zumindest auch ein wichtiger Grund herzukommen.
An der VIU gibt natürlich die vielen verschiedenen Gebäude der Fakultäten, da gibt es eigentlich auch alles, von Musik, bis Kunst, Naturwissenschaften, Hauswirtschaft, Business, Law, Biologie, und noch vieles mehr. Die Uni hat eine eigene Mensa, wo die auszubildenden Köche kochen, eine Bäckerei, einen Frisör, dann eine riesen Sporthalle für die ganzen Sportarten wie Volleyball, Basketball etc, ein eigenes Fitnessstudio, eine Bücherei mit vielen Arbietsplätzen und bei guter Sicht den Blick auf die Berge, sowie einen Schreibwarenladen und sogar einen Starbucks. Ich bin in ganz verschiedenen Gebäuden, für Geologie muss ich einige Hundert Stufen gehen, da wir auf einem Berg sind.
Was mir sehr gefällt ist, dass sich so viel auf dem Campus abspielt, also man kann immer etwas machen. Zum Beispiel gehe ich dienstags immer zur Cultural Couch, wo meist internationale Studierende Präsentationen über ihre Heimat halten oder Interessantes über Kanada vorgetragen wird. Mittwochs und dienstags kommen die Therapiehunde in die Bibliothek um die Studenten zu unterstützen, wenn man Computerprobleme hat gibt es dafür eine Anlaufstelle, ich gehe fast jeden Tag in das Musikgebäude und übe Klavier, abends gehe ich ins Fitessstudio, am Wochenende mache ich Ausflüge von der Mariners Recreation. Fast jeden Tag gibt es einen Workshop zum Beispiel über die Geschichte der indigenen Bevölkerung, Kunstabende, Theateraufführungen, Promotionen für Veranstaltungen und vieles mehr.. Ich helfe öfter bei Events mit und bin Mitglied im Eco und Garden Club und habe dort Aktivtäten. Also es gibt sehr viele Möglichkeiten sich aktiv einzubringen und Teil der Universität zu werden. Das gefällt mir wirklich sehr, bei uns ist es ja eher so dass man zu den Vorlesungen und in die Mensa gegangen ist und das wars quasi und seit Corona gar nichts mehr. Um so dankbarer bin ich, dass ich aktuell hier sein kann.















Leben neben der Uni
5. Beitrag
Mir gefällt es echt gut in der Uni und bin da auch gut beschäftigt, aber natürlich möchte ich auch möglichst viel von der Insel und Kanada generell sehen. Hier kann man genug Leute kennen lernen, die auch Lust haben was zu unternehmen und wenn jemand mal keine Zeit hat oder ich alleine sein will kann man hier auch gut alleine rumlaufen. Ich würde sagen es ist relativ sicher, man muss sich halt nicht in den dunkelsten Ecken rumtreiben und generell vielleicht wegen der Bären und Cougars (Berglöwen) die Augen offen halten.

Davon gibt es nämlich die höchste Population weltweit auf Vancouver Island. Ein Kanadier hat mir erzählt er hat mal einen hier bei der Residence gesehen.. Eigentlich sind die aber natürlich eher in Wäldern unterwegs. Ich habe einfach einen Taschenalarm dabei der hoffentlich alles und jeden abschrecken würde 😀
Unternehmungen Januar





Im Januar waren wir am Westwood Lake, es lag noch viel Schnee. Ansonsten mal im Old City Pub, einer der wenigen Läden, die lange auf haben. Dann mal Billiard spielen und Bowlen und und öfter im Colliery Dam Park, da gibt es auch einen Wasserfall.










Im Morrell Sanctuary kann man so entspannt Naturfotos machen und die Gegend dort war wiklich besonders und mystisch. Ich habe gerade auch keine Zeit sie zu bearbeiten, also so sieht es hier wirklich aus 😛 Ich liebe beonders die Naturfotografie und das geht in Kanada einfach wunderbar.












Vancouver
An unserem dritten Wochenende (21.01.22) sind wir mit der Fähre nach Vancouver gefahren, wo wir uns das Canucks Eishockeyspiel in der Rogers Arena angesehen haben. Das war wirklich ein guter Abend, das Spiel dauert wegen der ganzen Unterbrechungen zwar ziemlich lange, aber in den Pausen gibt es immer lustige Aktionen, wie die Close enough cam, oder Spiele, sowie Musik. Halt Aktionen die ihr bestimmt aus Internetviedeos kennt. Das Stadion ist riesig, durfte aber wegen Corona nicht ganz voll sein. Wir hatten ein süßes Hotel, waren asiatisch essen und am nächsten Tag haben wir noch die Stadt erkundet und waren Pancakes und Eggs Benedict frühstücken. Ich kannte Vancover ja schon von damals, aber die Stadt ist meiner Mienung nach echt schön und es gibt auch nach mehrmaligen Besuchen noch genug zu sehen. Mir gefällt die Architektur, sie ist wie eigentlich alle Städte in Nordamerika natürlich eine verhältnismäßig neue Stadt, aber ich finde sie ist gut gelungen und das Wasser und die Berge machen es zusätzlich nett.







Im Gegensatz zu Berlin ist Vancouver auch ziemlich sauber. Aber auch hier gibt es wie in Nanaimo viele Obdachlose, vermutlich weil es hier für kanadischer Verhältnisse relativ warm ist wurde mir gesagt. Ansonsten ist es einfach teuer hier, ein nicht so gutes Sozialsystem und Drogenprobleme gibt es auch viele.
Abends waren wir noch in einem Hängebrückenpark mit Lichterketten, was an sich süß war, aber für meinen Geschamack einfach viel zu voll und touristisch (sagte die Touristin :D)











Die Fährfahrt dauert ca. 1 h 40 und bei guter Sicht ist es wirklich schön. Leider sind die Busverbindungen in Nanaimo nicht so gut, deshalb muss man gucken ob man abends damit noch nach Hause kommt. Es ist einfach eine drivers nation und ein Auto ist quasi ein muss.
Hier ging Corona rum, allerdings gibt es hier keine Teststationen wie bei uns und auch sonst kommt man als Geimpfter quasi nicht an Tests, und es gibt auch keine zu kaufen.. deshalb wissen einige, wenn sie keine oder kaum Symptome hatten gar nicht ob es nun Corona war oder nicht und Quarantäne waren wohl auch nur 3 Tage. Wie auch immer, hier muss man überall seinen Impfnachweis zeigen was Freizeitveranstaltungen angeht, in Geschäften aber nicht. Leider darf man nur zu 6 am Tisch sitzen. In Kanada sind fast 80 % geimpft und hier sind auch Stoffmasken erlaub, generell ist es etwas entspannter.
Gabriola Island
Am 28.01. waren wir auf Gabriola Island, einer Nachbarinsel und das war ein super schöner Tag. Das Wetter war perfekt, die Stimmung war gut und die Natur schön. Leider hatte ich meine Kamera vergessen, deshalb nur Handyfotos. Wir haben Seelöwen direkt vor der Küste gesehen, eine Einwohnerin sagte dass das das zweite mal in 38 Jahren ist dass sie so nah an der Küste waren. Wir waren den ganzen Tag spazieren und haben in einem kleinen Lokal mit Meerblick gegessen, sind dann den halben Weg zurückgejoggt um die Fähre zu bekommen weil dort keine Busse fahren, und hatten nach 20 gelaufenen Kilometern noch einen schönen Sonnenuntergang auf der Fähre.











Alltag in Kanada
6. Beitrag, Anfang Februar 2022
Heute schriebe ich ein bisschen über meinen Alltag in Kanada, wo ich wohne, einkaufe, und einfach das tägliche Leben.
Den ersten Monat habe ich mit zwei anderen Mädels aus Deutschland zusammen gewohnt, wir kannten uns vorher nicht und der Kontakt kam, wie auch mit den meisten anderen Deutschen hier durch unsere Organisation zustande, weil wir noch eine Unterkunft brauchten. So haben wir für den ersten Monat gemiensam ein Air bnb gemietet. Nach kurzer Zeit merkt man hier aber dass man ohne Auto etwas aufgeschmissen ist, weil die Busse selten fahren und ich zur Uni immer mindesten 30 min Fußwege einplanen musste. An sich laufe ich super gerne, aber bei Regen oder Dunkelheit war es einfach unpraktisch. Auch habe ich wieder gemerkt dass ich einfach nicht so der WG Typ bin. Ich liebe einfach meine Unabhängigkeit und so habe ich mich für die verbeleibenden Monate auf die Student Residences direkt neben der Uni beworben, was erfreulicherweise auch geklappt hat. Seit dem 31. Januar wohne ich nun in meinem Einzelzimmer. Das Bad teile ich mit meiner Nebenzimmernachbarin. Endlich habe ich auch einen Schreibtisch, ein eigenes Waschbcken und brauche nur noch 5 Minuten zur Uni. Es ist mega praktisch, wenn man zwischendruch mal was essen möchte, lange Pausen zwischen Veranstaltungen hat oder zum Fitnesscenter möchte. Auch fahren alle Busse von hier ab. Es spart eine menge Zeit und ich wohne super gerne hier. Noch dazu habe ich den Blick auf die Berge 🙂











Ansonsten ist das kanadische Leben dem in den USA ziemlich ähnlich würde ich sagen. Es gibt die selben Geschäfte, die selben großen Autos, die Straßen sehen genau so aus und auch die Verkehrsregeln sind gleich. Falls ihr die nicht kennt, an einer Ampel darf man auch bei rot rechts abbiegen, sofert niemand dort läuft und wer an eine Kreuzung kommt muss anhalten. Wer zuerst da war darf dann auch zuerst fahren und auf den Highways gibt es extra Carpoollanes, auf denen man nur fahren darf wenn mindestens 2 Leute im Auto sind. Fahren darf man in Kanada ab 16, gibt fast nur automatik, Treibstoff ist relativ günstig und man muss auch nicht zur Fahrschule, können die Eltern einem beigringen, man muss nur eine kurze Prüfung bestehen. 😀
Die Leichtbauweise der Häuser ist genauso wie in Amiländ, ich könnte easy mit dem Fuß ein Loch in die Zimmerwand treten. Auch bei den Preisen sind Lebensmittel und alles ähnlich teuer. Also wer in Deutschland über die Preise staunt der sollte wirklich mal hier her kommen, hier kosten Weintrauben 8 $ oder ein Brot 5 $. Auch Alkohol ist viel teurer, der günstigste Wein liegt mit Steuern bei ca. 14 $ und das kann man auch nur in extra Liquor Stores kaufen. Trinken darf man ab 19 und ist in der Öffentlichkeit, ausßer in extra Bars wo unter 19 Jährige nicht rein dürfen verboten. Mieten sind auch sehr hoch, hier gibt es glaube ich kaum ein WG Zimmer unter 650 € und in den Residences zahlt man ungefähr 700 € im Monat. Zigaretten sollen auch sehr teuer sein, sehe hier angenehmerweise aber auch nie jemanden rauchen, glaube die kosten um die 16 $. Dafür ist Cannabis hier legal und es gibt auch überall Stores dafür. Umrechnungskurs: 1 $ sind aktuell ca. 70 Cent. Ich persönlich gehe im Supermarkt einkaufen und esse dann meistens Salat, Sandwich mit Erdnussbutter, Avocado, Salat und Ranch Dressing, ansonsten noch Haferflocken mit Zimt, Obst und Sojamilch und wenn ich koche häufig Gemüse und Tofu. Manchmal gehe ich auch in die Mensa, da gibt es gute Bowls. Auf Vancouver Island ist es relativ einfach vegetarisch zu essen, natülich nicht so ein Paradies wie in Berlin, aber es gibt schon viel. Nur in Restaurants auf dem Land ist es manchmal etwas schwieriger.
Was ich sehr schätze ist die Freundlichkeit, wenn jemand im Weg ist entschuldigen sich beide, die Leute sind gesprächig, offen, interessiert und hilfsberiet. Ich treffe andauernd fremde Leute, mit denen man sich dann ein bisschen unterhält. Die Kanadier bedanken sich oft, auch beim Busfahrer und bei Verkäufern und keiner würde einen Fremden maßregeln, (aka du fährst auf der falschen Seite). Ich wurde auch schon öfter ohne Ticket im Bus mitgenommen oder Leute haben mich wohin gebracht. Natürlich heißt das nicht dass man deshalb gleich befreundet ist oder sowas, was viele Deutsche dann oberflächlich nennen, aber ich finde Höflichkeit und Offenheit schaden niemandem. Es macht den Alltag einfach angenehmer nicht alles selbstverständlich zu sehen und etwas mehr Dankbarkeit zu zeigen. Das habe ich auch in den USA schon sehr geschätzt. Natürlich gibt es auch in Deutschland super freundliche Menschen, und auch dort spreche ich mit Fremden, aber es fällt hier auf jeden Fall schon sehr auf, dass Freundlichkeit und small talk, bzw. Offenheit sehr groß geschreiben werden. Auch schätze ich es als Wassertrinker sehr, dass es überall zum Beispiel in der Uni, in Geschäften oder Einkaufszentren gratis Wasserauffüllstationen gibt. Es gibt auch überall saubere, kostenlose öffentliche Toiletten und gratis Parkplätze in Einkaufszentren, sowie immer Leitungswasser im Restaurant. In der Uni sind die Leute sehr bemüht, was aber auch kein Wunder ist, wenn man nach seinem Studium tausende Dollar Schulden hat, da die Studiengebühren und Lebenshaltungskosten wiklich hoch sind und auch das Sozialsystem nicht so gut ist wie in Deutschland. Aber manchmal werden Sachen, wenn sie nicht gratis bzw. selbstverständlich sind auch einfach mehr geschätzt. Das finde ich manchmal schade, auch wenn nicht alles perfekt läuft in Deutschland, und wo tut es das schon, haben wir wirklich viele Benefits die leider oft als selbstverständlich angesehen werden, von denen Leute in andere Ländern aber nur träumen können. Sowas weiß man bei einem Austausch einfach wieder mehr zu schätzen.
Freizeitmöglichkeiten und Übernachtung im Schnee
7. Beitrag, Februar 2022
Über die Uni gibt es verschiedenen Möglichkeiten seine Freizet zu gestalten und Ausflüge zu buchen. Dies empfehle ich sehr, da diese besonders bei den Mariners, der Sportabteilung der Uni sehr günstig und gut sind! Dafür musste man sich an einem bestimmten Datum registrieren und hoffen dass man schnell genug ist. Da ich dies gleich bei Freigabe gemacht habe bin ich alles reingekommen was ich wollte, zum Beispel mache ich in den nächten Monaten folgende Aktivitäten: Rafting, Wildwasserkayak, Ski-Langlauf, einen Skikurs, ein Surfwochenende, verschiedene längerer Wandereungen und ich habe gelernt, wie man einen Snowshelter baut.
Eine Nacht im Schnee
Das war übrigens mein erster Ausflug davon und ich denke mal der krasseste. Bei dem „how to build snowshelters“ sind wir am Morgen des 28. Januar, nachdem wir alle mit Ausrüstung ausgestattet waren, die die VIU aureichend hat zum 2 Stunden entfernten Skigebiet Mt. Washington gefahren. In Nanaimo ist kein Schnee mehr, aber dort in den Bergen gab es reichlich und es war super schön. Wir sind mit Schneeschuhen und der ganzen Ausrüstung ca. 20 Minuten zu unserem Platz gewandert und uns wurde gezeigt wie man Schneeunterkünfte baut. Welche man baut hängt hauptsächlich vom Schnee, der Ausrüstung und Kraft ab. Ein Iglu ist beispielsweise sehr aufwändig und dauert länger als ein Shelter. Wir haben uns für einen kleinen Shelter pro Person entschieden und jeder hat dann eine Grube gegraben und anschließend Schneeblöcke ausgesägt um diese als Dach über die Grube zu bauen. Ich fand es nicht so einfach, denn die Blöcke klebten am Schnee und waren auch relativ schwer. Die Anleiter hatten viel Erfahrung und haben geholfen, am Ende hatten wir alle unseren Shelter und haben dann unter dem Segel mit Campingkochern mit Schnee Wasser gekocht. Jeder sollte eine große Mahlzeit mirbingen um die Nacht dort zu überstehen.. Ich hatte Mac’n Cheese und nun auch erst mal genug davon 😀









Mit heißen Wasserflaschen sind wir nach einem kleinen Aufwärmspaziergang im Dunkeln jeder in seinen Shelter gegengen. Ich konnte erst nicht schlafen, aber hatte zum Glück ein Buch dabei. Ich hatte 3 Leggings und 4 Pullover an sowie 3 paar Socken und 2 Schlafsäcke. Am meisten gehofen hat die heiße Flasche. Ich muss sagen ich hatte schon Respekt davor, weil ich sehr schnell friere, aber habe es mir eigentlich sogar noch kälter vorgestellt als es war. Nachts bin ich bestimmt 10 mal aufgewacht, weil es einfach erschöpfend und hart auf dem Eis war, aber ich habe es überlebt.. Ich war noch nie irgendwo, wo es so still war wie hier, man hat wirklich NICHTS gehört. Morgens schien das Eisdach blau und wir hatten viel Neuschnee, wirklich wunderschön und niemand war da außer uns 9. Nach einem Frühstück im nächsten Ort sind wir dann wieder zur VIU und ich bin noch 30 Minuten im Regen nach Hause gelaufen, weil wieder kein Bus fuhr 😀 Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis und ich bin totoal froh es gemacht zu haben. Das eine Mal reicht mir aber auch, weil es körperlich wirklich ermüdend und kalt war. Kann aber nur jedem raten diese Erfahrung zu machen, wenn ihr die Gelegenheit dazu habt.








Fotografie
8. Beitrag
Eins der Dinge die ich wirklich gerne tue ist die Fotografie, da man damit Dinge aus ganz anderen Perspektiven sehen kann und das gewöhnliche, selbstverständliche anders betrachtet komplett anders aussehen kann. Am liebsten mache ich Natur, Architektur und Makroaufnahmen. Natürlich auch Tiere, wenn man welche zu sehen bekommt. Menschen waren bis jetzt nicht so mein Thema, vielleicht weil ich selber auch nicht so gerne fototgrafiert werde. Wie auch immer, Kanada ist „the place to be“ wenn man schöne Naturaufnahmen machen will, besonders die Wälder mit dem vielen Moos und den verschiedenen Grüntönen der Pflanzen und den Neble schätze ich sehr. Ich plane ein Fotobuch zu machen, ich hoffe ich komme dieses Mal dazu, aber duch den Bog kann ich nun mal ein paar Bilder teilen.



Schon über einen Monat hier
9. Beitrag, 09. Februar 2022
Jetzt ist schon die zweite Februarwoche angebrochen, die Zeit vergeht so schnell! Ich fühle mich echt super wohl und mir geht es so gut hier, die Pandemiesituation und die damit verbundenen Unsicherheiten haben mich echt runtergezogen die letzten Monate und ich bin so froh dass hier alles so gut klappt. Habe aktuell immer mal wieder Assignments abzugeben und am Wochende war ich mit neuen Leuten, dies mal waren gar keine Deutschen dabei auf zwei Partys und was Essen. Macht einfach Spaß so viele neue Leute von überall auf der Welt oder auch die Kanadier kennen zu lernen und zu erfahren wie sie so leben. Ich habe jetzt ein paar Leute gefunden die auch Techno mögen und wir planen demnächst vielleicht eine Party in einer WG zu veranstalten, mal sehen ob das klappt. Ansonsten war ich noch auf einem schönen Waterfall Hike der VIU und mit einem Kumpel in einem richtigen Fitnessstudio.
Bob Marleys Geburtstagskonzert, Super Bowl und Uni
10. Beitrag, Mitte Februar 2022
Am 10. Februar gab es ein größeres Event bei der VIU und zwar das Bob Marley Winterfest. Als Anlass zum Gedenken an Bob Marleys Geburtstag wenige Tage zuvor sollte es draußen auf dem Campusgelände ein Konzert geben mit Bands, Essen und allem. Ich kenne den Eventverantwortlichen der Students Union und deshalb habe ich ein bisschen mitgeholfen. Es gab Popcorn (ist hier übrigens salzig) und Suppe, Kakao und sogar einen riesigen Geburtstagskuchen. Die Bands waren super und die Stimmung und das Wetter auch richtig gut.
Am Freitag hatte ich frei und habe einen langen Spaziergang durch Nanaimo gemacht, war total sonnig und schön. Manchmal mag ich es einfach gern was alleine zu unternehmen und es war der perfekte Tag. Dadurch dass ich ab und zu auch mal alleine unterwegs bin habe ich übrigens auch die meisten Kanadier und andere Internationals kennen gelernt. Einen Kumpel kennen ich von London Drugs aus der Elektroabteilung und über ihn habe ich dann seine Freundin und wieder Freunde von den beiden kennen gelernt. Einen anderen kenne ich von einer Feier und wieder andere weil sie bei mir im Kurs sind oder von Aktivitäten auf dem Campus. Und wenn man erst mal ein paar Leute kennt lernt man ja über die auch wieder welche kennen. Das war immer wenn ich wo alleine hingegangen bin, deshalb kann ich das nur jedem empfehlen. Wenn man die ganze Zeit nur mit anderen Deutschen ist, spricht da natürlich auch nichts gegen, aber ich bin halt unter anderem auch hergekommen um andere Leute aus anderen Ländern kennen zu lernen. Und wenn man alleine ist und vor allem Englisch spricht kommt man einfach viel schneller mit Menschen ins Gespäch.
Am Samstag den 12. Februar hatte ich wieder einen Ausflug über die Mariners Recreation und diesmal waren wir Cross Country Skiing, also Ski Langlauf fahren. Ausrüstung gab es wieder von der Uni und wir sind wieder zum Mt. Washington gefahren. Das Wetter war traumhaft und man konnte sogar auf kurzen Ärmeln fahren. Wir hatten eine kleine Schulung was wir machen müssen und sind dann verschiedene Strecken gefahren. Es ist das perfekte Workout, da man den ganzen Körper bewegt und sich selber Anschwung gibt, da die Strecke meist flach ist. Manchmal gibt es auch kleine Abfahrten und alles in wunderschöner Landschaft. Es hat mir richtig gut gefallen und es waren auch wieder richtig nette Leute dabei.
Am Sonntag um 15 Uhr war dann Superbowl was hier nicht so ein riesen Ding ist wie in den USA, aber schon präsent und es gibt auch viele Veranstaltungen dazu. Ich war zu einer privaten Superbowlparty bei kanadischen Freunden eingeladen und habe noch einen Freund mitgenommen. Jeder hat was mitgebracht und wir hatten ein echt leckeres großes Buffet. Jeder hat einen Tipp abgegeben und obwohl ich keine Ahnung habe, habe ich gewonnen hahah. War wirklich nett, und außer uns waren sonst nur Kanadier da und wir waren glaube ich um 12 zu Hause. Habe nicht getrunken und Dylan hat mir sein Auto geliehen, die sind hier einfach so entspannt.
Haben ihm das dann am nächsten Tag wieder hingebracht und ihn dann noch zum Frühstück eingeladen, das ist hier meistens sowas wie salzige, frittierte Kartoffelstückchen, Eier und sowas oder Pancakes und Waffeln. Da ich erst nachmittags Vorlesung hatte, sind wir noch zu den Ammonite Falls gefahren und dort gewandert, hier gibt es so viele schöne Wanderwege.






Die nächsten Tage war noch einiges in der Uni zu tun, habe bei den Promotions für die Basketball Championship geholfen, also dafür Werbung gemacht, Fragen beantwortet und Goodies verschenkt. Das war eine Aktion für meinen Eventkurs, wir sollten einen Instagrampost über eine Freizeitaktivität unserer Wahl hochladen, zugunsten des World Leisure Days, weil das ja während Corona auch zu kurz kam. Bei der Cultural Couch gab es dieses Mal einen Vortrag über Kolumbien, dort gibt es Kakao mit Käse drin, fand ich lecker. Ansonsten war ich die Woche noch beim Sport, gehe hier ein paar Mal die Woche ins VIU Gym und mache auch in der Residence was, also wenn ich keinen Muskelkater habe jeden Tag Sport und das tut mir sehr gut. Oft baue ich auch Yoga mit ein. Bevor wir am Donnerstag, den 17.02. dann schon nach Vancouver gefahren sind, weil ja der Rocky Mountains Trip anstand, war ich noch spazieren, denn die Sonne hat geschienen und es kommen schon die ersten Frühlingsblumen raus.
Reading Break und Rocky Mountains Trip
11. Beitrag, Ende Februar 2022
Am Donnerstag, den 17. Februar war ich noch im Park spaziern, es war schon richtig sonnig und dann bin ich mit den anderen die den Rockys Trip gebucht haben mit der 17 Uhr Fähre nach Vancouver gefahren. Dort waren wir noch bei dem Asiaten vom letzten Mal weil der wirklich gut war und, was hier selten vorkommt auch noch günstig. Das Hostel danach war zwar auch günstig, aber einfach katastrophal und ich habe schon in sehr vielen Hostels überall auf der Welt geschlafen haha. Es war einfach unsauber und alt und schrottig. Das besten war einfach eine handgeschriebene Notiz, auf der stand, dass wir das Fenster nicht aufmachen sollen, weil sonst Tauben reinkommen würden und alles zerstören haha. Naja sind dann aber sowieso früh morgens zu Bus gelaufen und um 8 losgefahren Richtung Rocky Mountains. Bei so einer Tour wird einem erst bewusst wie groß diese Land ist, was auf der Karte nah aussieht ist in echt dann einfach 10 Stunden entfernt, weil die Entfernungen einfach so groß sind.
An diesem Tag sind wir mit Ausnahme einger Pausen eigentlich nur gefahren und kamen dann abends in unserer ersten Unterkunft an. Ein sehr schönes Hotel, geführt von Idigenous und auch so eingereichtet, sehr neu und stilvoll mit viel Holz, hat mir sehr gefallen. Es lag direkt an einem großen See, und man hatte eine wunderschöne Aussicht dort. Es gabe einen Pool und sehr heißen Hot tub wo wir abends drin waren. Programmpunkt des Tages war das Treffen mit den Indigenous dort, die uns in einem traditionellen Erdhaus etwas über ihre Familiengeschichte und Traditionen erzählt haben. Fand es sehr beeindrucken und intererssant. Sie sind sehr naturverbunden und dankbar gegenüber der Erde.















Am zweiten Tag der Reise sind wir eigentlich auch nur gefahren bzw. zwangsweise dann auch nicht, weil eine Lawine den Weg zum nächsten Ziel versperrt at. So mussten wir in Ravelstocke, was wegen dieser Umstände auch Ravelstuck (von stuck, stecken bleiben) genannt wird. Waren in einem Cafe und wer wollte konnte noch an einer Wandereung teilnehmen, was ich gerne gemacht habe, auch wenn es geregnet hat. Es war sehr schön am Columbia River mit Aussicht auf die Berge und so haben wir das beste aus der Situation gemacht, auch wenn durch diesen Umstand letztendlich ein ganzer See als Programmpukt wegfiel. Man sollte sich generell überlegen ob diese Busreise im Februar Sinn macht, aber gut nun hatten wir es gebucht. Ich bin sowieso absolut kein Busgruppenreisenmensch, auch wenn ich vor eingen Jahren paar mal sowas bie ruf Jugendreisen als Teamer geleitet habe. Aber wenn man so als Gast mitfährt ist man einfach so abhängig und hat nie Zeit für sich alleine, und das ist einfach nicht so mein Ding, vor allem nicht beim Reisen. Aber naja die Aussicht war eigentlich die ganze Fahrt über Traumhaft und dann lohnt es sich schon mit einem Fahrzeug die Strecke zu fahren und nicht zu fliegen. Finde Busfahren aber irgendie unheimlich, hatten auch fast einen Unfall, weil sich vor uns welche gedreht haben und naja ich war dann auch froh als die Fahrerei vorbei war:D Die nächsten Tage waren wir dann ja abends irgendwann um halb 10 in Banff wo unserer Stadtfürhtung dann leider ja auch weggefallen ist. Wir sind dann noch in so ein Pub gegenagen, das war recht nett da und seit dem Wochehende waren ja auch de miestenCovid Regularien gelockert worden, das heißt wir durften mit mehr als 6 Leuten am Tisch sitzen. Ich habe aktuell irgendwie gar keine Lust auf Alkohol, eigentlich schon seit Covid angefangen ist, dehalb trinke ich nie, aber das spart mir letztendlich auch nur Geld. Es gab dann nämlich noch eine schöne Prügelei weil ein Gast sauer war auf einen Angestellten vom Ski Resort der ihm wegen Trunkenheit seinen Skipass abgenommen hat. Ist echt alles rumgeflogen direkt neben uns, Stühle und Geschirr und der Typ hatten ein ziemlich dickes Auge. Auch ein Grund warum ich einfach nicht so der Fan von vielem Trinken bin, ab und zu ist es ja witzig, aber diese Stimmungen in die manche Menschen verfallen, gruselig.


Das Frühstück hier war gut, gab sogar Obst und wir sind gleich morgens zum Icewalk im Jasper Canyon gefahren. Und das hat sich so sehr gelohnt, diese Landschaft ist wundeschön und beeindruckend, perfekt für Naturfotos. Unser Guide hat uns sehr viel Interessantes erzählt. Es war ziemlich kalt, so -13 Grad und ich war so froh dass ich eine Ski Hose anhatte. Danach waren wir noch was Essen und ich bin noch ein bisschen alleine in Banff rumgelaufen um Fotos zu machen, man hat eine schöne Aussicht auf die Berge und auch sonst ein netter Ort, wenn auch touristisch.
Abends sind wir dann zum Lake Luise, den wir ja am Tag davor nicht anfahren konnten. Es war im Gegensatz zum Morgen sehr bedekt und es wurde auch schon fast dunkel. Wir waren dann noch Schlittschuhlaufen auf Lake Luise, war nicht ideal denn viel Schnee drauf, rau und total überteuert, aber naja kann man mal machen:D Abends waren wir dann in einem Truckerort wo nichts mehr außer MC Doof auf hatte und da ich dort nicht hingehe und mal ein bisschen alone time brauchte bin ich im Zimmer geblieben und habe gelesen.
Der nächste Tag bestand eigentlich auch nur noch aus der Rückfahrt mit einigen Stopps. Der eine war dann mit einer Art Zoobesuch verbunden und da ich aus ethischen Gründen nicht in Zoos gehe habe ich den Guide gefragt ob ich einfach draußen bleiben und mir die Gegend anschaeun kann. Er meinte dann klar er würde mitkommen, fand ich nett, hätte zwar auch kein Problem alleine gehabt aber er war sehr nett und wir haben uns gut unterhaten. Die Gegend ist eine Art Wüste, auch wenn es immer noch -10 Grad war, aber die Gegend liegt in einer besonderen Klimaregion, wachsen wenige Bäume aber dafür Wüstenpflanzen, fand ich sehr interessant. War um Kamloops. Habe sogar draußen noch zwei Adler gesehen. Beim nächsten Stopp bin ich nicht mit in die Mall sondern auch drußen rumgelaufen um ein paar Naturfotos zu machen. Ich musste auch einfach mal von der Gruppe weg, war mir einfach zu viel:D Abends kamen wir dann in Vancover an und ich war so froh endlich mal wieder alone time zu haben, war dann im Hostel und habe so eine SÜßE Überraschung von meiner Fanilie und einigen Freunden bekommen, haben meine Schwester und Cousine organistiert, jeder hat was gesagt oder gemacht und das gefilt und daraus gab es ein Gesamtviedo. Das hat mich echt gerührt. Ich weiß es wirklich zu schätzen so liebe Mneschen in meinem Leben zu haben und würde mit niemandem tauschen wollen. Da zeigt mir auch immer dass es die richtigen Entschidungen war von bestimmten Leuten Abstand zu nehmen, denn wenn man einfach so liebe Leute schon in seinem Leben hat möchte man sich nicht mehr mit Sachen umgeben die eim nicht so gut tun oder einfach nichts bringen. Denn „man ist so wie die 5 Menschen mit denen man am meisten Zeit verbingt“
Vancouver und zurück in Nanaimo
12. Beitrag, Ende Februar 2022
Inzwischen war schon Dienstag, der 22.02.2022, ein interessantes Datum und ich hatte auch einen wunderschönen Tag. Habe mich mit Anne getroffen, sie ist die Cousine von Eduards Cousinen und vor einigen Jahren nach Kanada ausgewandert, sie hat das dann von ihrer Familei mitbekommen dass ich auch hier bin und mal Kontakt zu mir aufgenommen. Jetzt konnten wir uns endlich mal treffen und sie war super sympathisch. Wir haben Fahrräder geliehen und sind für ein paar Studnen durch Vancouver gefahren, hatten super Wetter und gute Gespärche. Danach waren wir noch vegan essen. Sie ist wirklich ein Herzensmensch und ich hoffe wir schaffen es noch mal uns zu sehen, habe sie nach Nanaimo eingeladen.
Als sie zu Arbeit musste bin ich noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und war abends am Strand zum Sonnenuntergang, ich liebe einfach Fotos zu machen und die Ungebung zu erkunden. Habe dann die 20 Uhr Fähre genommen, aber da sie Verspätung hatte war der Bus natürlich schon weg. Habe dann zum Glück ein Mädchen aus meinem Kurs geshen und die haben mich netterweise mit zur Residence genommen, ansonsten müsste man sich in Nanaimo dann ein Taxi nehmen. War froh wieder zurück zu sein.
Die nächsten Tage habe ich Klavier geübt, war beim Sport und habe Unikram genacht. An dem Samstag sind wir noch mal mit den Mariners Recreation zum Ski fahren auf Mt. Washington gefahren. Hat so viel Spaß gemacht, aus dem Lift war die perfekte Aussicht, obwohl es morgens noch bedeckt war, die Sonne hat geschienen und ich hatte mega viel Spaß. Waren auch wieder nette Leute dabei und der Trip hat sich echt gelohnt.
Samstag war ich in der Bib und habe wieder gelernt und Taleas und meinen Reisemonat ein bisschen geplant, wir treffen uns ja am 30. April in Las Vegas um dann zusammen rumzureisen. Habe dann noch Leute getroffen und wir sind spontan zum Hockeyspiel der VIU gegangen, war auf jeden Fall energiegeladener als das in Vancouver:D Am Sonntag war ich bei einer Vernstaltung vom Gardenclub, haben gelernt wie man aus Küchenabfällen wie beispielsweise Kernen oder dem Strunk von Möheren wieder neues Gemüse wachsen lassen kann. Einige weiß man ja, aber wir haben auch exotische gepflanz und ich fand es echt interessant. Abends habe ich meine 100 Squats a day Challenge angefangen, mache zwar immer viele aber keine 100. Aber man gewöhnt sich schnell daran und ich merke wie ich viel mehr Kraft habe.
Mein Auto, Uni und Ausflüge
13. Beitrag, Anfang März 2022



















Ich schreibe das hier wieder 2 Wochen später, weil ich einfach sooo mega viel für die Uni machen muss. Würde mich eigentlich noch besser vorbereiten wollen auf die Vorlesungen, aber schaffe es zeilich einfach nicht. Ich musste ja auch paralel noch meinen Praktikumsbericht für Deutschlad schreiben, was auch 18 Seiten waren und ich helfe ja auch noch hier und da freiwillig in der Uni und komme einfach zu nichts :D. Naja die Woche ab dem 27. Februar habe ich auf jeden Fall hauptsächlich Unisachen gemacht. Am 27 war ich abends in der Bib als es plötzlich so eine Druckwelle gab und es extrem laut geknallt hat. Ich hab richtig den Druck im Fenster neben mir gespürt. Ich dachte sofort das war eine Explosion oder Bombe und alle kamen zum Fenster. Hatten bisschen Angst dass jemand mit ner Waffe oder so das Gebäude stürmt, weil es einfach so laut war, als ob es direkt auf dem Campus wäre. Natürlich dauerte es nicht lange bis Gerüchte rumgingen und man hörte auch viel Feuerwehr. Es handelte sich dann auf jeden Fall um eine Gasexplosion ca 2 km weg. Das komplette Haus ist in die Luft geflogen und bis auf das Fundament weg. Überall drumrum versteut das Haus. Zum GLÜCK! war niemand drin, hat angeblich jemand der das besetzt hatte an dem Gasanschluss manipuliert als das abgestellt wurde… haha Nanaimo halt. Ansonsten war ich noch mit einem Kumpel beim Mexikaner und beim Sport.

Am Dienstag war es dann endlich so weit, ich habe das Auto bekommen! Hatte
das glaub ich noch nicht geschrieben, aber ein Dylan, ein guter Freund von mir meinte
ich könnte für die Zeit wo ich hier bin eins seiner Autos haben was er gerade
nicht braucht. Finde ich ja sowas von nett, zahle nur die Versicherung und Tank. Er hat
das sogar noch komplett fertig gemacht, obwohl ich das nicht wollte, er ist einfach so nett.
Fühle mich auf jenen Fall soooo frei, es ist einfach so cool ein Auto zu haben,
quasi mein erstes Auto hahaha. War so happy, bin dann an dem Tag noch mit Mitch tanken gefahren, weil ich nicht mehr wusste wie das hier geht, man
bezahlt nämlich wie in Amiländ vorher per Kreditkarte. Dann sind wir zum Suraloaf Mounutain gefahren, wo man über die ganze Stadt gucken kann.
Den nächsten Tag habe ich dann nach der Uni das Auto ausgenutzt und bin zu verscheidenden Parks gefahren wie Pipers Lagoon mein Favorit und habe bisschen fotografiert. Vancouver Island hat einfach so viel zu beieten, aber man braucht wirklich ein Auto. Habe dort noch ein paar nette Gespräche gehabt, das ist einfach das schöne, wenn ich alleine wo bin habe ich die nettesten Gespräche weil man immer Leute kennen lernt.
Für meine Eventclass muss ich momentan die Fyre Festival Doku gucken, wer
das nicht kennet, ein Festival was ziemlich schlecht geplant wurde, sehr
interessant. In Tourism Places and Spaces üben wir aktuell debattieren und in Arts
arbeiten wir an einer Holzkiste die etwas über uns aussagen soll. Dazu sollten
wir Freunde fragen wie sie uns beschreiben würden und ich habe die süßesten Antworten
bekommen, Danke meine Lieben das hat mich gefreut: *
Am Freitag war ich dann noch auf einer gemeinnützigen Gemüsefarm und habe da
mitgeholfen, zusammen mit einem Mädchen aus meinem Geogarfiekurs. Wir haben
Unkraut aus dem Feld gegraben, da dies sich wie ein Teppich über die Erde
legt und anderen Pflanzen Wasser und Nährstoffe wegnimmt.
Wochenende 05 März, heute bin ich vom Schnee zum Wasser gewechselt, denn der
Ausflug dieses Wochenende war White Waters Kayaking. Ich hatte mich damals
einfach angemeldet, weil es cool klang.. Ist es auch, aber ehrlicherweise auch
hart haha. Wir hatten wider einen Haufen an Ausrüstung dabei und sind zum
Naimo River gefahren. Da mussten wir Wetsuits anziehen und jeder sein Kayak
zum Wasser tragen, bin so froh, dass ich trainiere sonst hätte ich das nicht
hinbekommen 😀 Als ich dann ins Wasser bin, weil wir bisschen schwimmen sollten
dachte ich erst, auch gut man wird ja gar nicht nass. Haha von wegen, das 5 Grad
kalte Wasser kam dann langsam in den Anzug und der sog sich voll und ich dachte
ich kriege einen Herzinfarkt. Aber das war nicht das schlimmste, jetzt sollten
wir den „Wet Exit“ üben. Bei einem Kayak ist man durch eine Art Röckchen noch
am Boot befestigt, damit man, wenn man durch Stromschnellen fährt nicht immer Wasser
ins Boot bekommt. Aber falls du umkippst bist du halt auch am Boot fest. Deswegen
mussten wir üben, dass wenn man über Kopf umkippt- was man immer tut, wenn man
umkippt, dass man schnell diesen Rock vom Boot abzieht was etwas Kraft
erfordert. Ich muss sagen ich hatte echt Respekt davor und obwohl ich ja meinen
Rettungsschwimmer habe finde ich Wasser manchmal einfach unberechenbar und unheimlich.
Ich musste mich echt zusammen reißen aber gut, dachte dann habe ich es hinter
mir. Bin dann über Kopf mit dem Boot umgekippt, habe das auch ziemlich schnell hinbekommen, aber wenn man so von jetzt auf gleich in diesem mega kalten Wasser ist, ist es einfach echt hart. Also das wollte ich auf keinen Fall noch mal machen, also habe ich ziemlich aufgepasst, dass ich nicht umkippe und das hat auch geklappt.:D
Wir haben dann verschiedene Techniken geübt, wie man den Fluss überwuert, durch Stromsvchnellen fährt, lenkt und sich am besten fortbewegt. Über uns waren ab und zu Nackt Bungee Springer was etwas bizarr war, aber mich schon tsowas sowieso nicht. Haben noch eine ause gemacht, aber mir war wirklich sokalt wie noch nic in mienem leben, sind dann noch bisschen gefahren und das war auch cool, aber ich habe nich dann entscheiden am nachsten Tag nocht mehr teizunehmen,we il ch einfach so gefroren habe. War dafür mit Khris und MItch auf einer alten Eisnbahnbrrück bei super Wetter und danach noch bei Nana Sushi essen.


Schon März, Zeit mit Freunden
Mitte März 2022
Die Zeit vergeht dieses Jahr noch schneller als sonst habe ich das Gefühl, aber vielleicht weil es mir hier so gut geht. Ich verpasse keine Vorlesung und versuche auch sonst viele Uni Aktivitäten mitzunehmen, ob Vortrag, Yoga, Kreativaktion oder Sportverantsaltung, weil ich es in Deutschland so lange nicht konnte, wollte ich mich wirklich als Teil der Uni fühlen und das klappt auch ganz gut, weil ich mittlerweile viele Leute auf dem Campus kenne und sich daraus immer wieder neue Sachen ergeben.
In Arts müssen wir bald unsere Box abgeben, weshab ich nach der Uni noch Extrastunden dafür eingelegt habe. Auch spazieren gehe ich so oft es geht und telefoniere mit Oma. Von der Residence hatten wir Hausmeeting mit Pizza und haben Cards against humanity gespielt. Bei mir wohnen fast nur Kanadier und man trifft sich auch öfter mal biem Kochen. Am 11. März bin ich mal wieder mit Mariners Recreation unterwegs gewesen haha, und zwar zum Surf und Wanderwochenende in Tofino. Tofino ist ein sehr bekannter Surferort an der Westküste von Vancouver Island und ich muss sagen es ist wirklich so schön wie alle behaupten. Es war ja auch noch nicht wiklich Saison, weswegen es zu Glück nicht voll war, allerdings gut nass und klat. Die Gruppe war nett, einige kannte ich auch schon von anderen Trips. Tagsüber waren wir dann surfen und ich muss sagen es war echt cool mit der Kulisse und den Tannen und mal nem Adler. Und auch aushaltbar mit dem Wetsuit, aber vor einigen Jahren auf Hawaii habe ich es besser hinbekommen. Naja abends haben wir Spiele gespielt oder waren mal mit allen essen. Am letzten Tag war die Strömung eigentlich nicht ideal deshalb sind die meisten wandern geganagen, und da ich die Küste noch genauer anschauen wollte bin ich mitgegangen und es hat sich echt gelohnt. Matt kennt die Ecke gut und hat uns in eine abgelegene Bucht gebracht, es war wirklich schön.
Die zwei Nächte vergingen schnell und wieder zu Hause war ich die Tage viel in der Uni, beim Sport und mal am Departure Bay, habe sogar Seesterne dort gefunden.
Am Wochenende gab es einen Elektro DJ im Queens, der örtlichen Bar und da bin ich mit Khris und Curtis hin, war super Stimmung, haben die gaze Zeit getanzt und ein Typ hat uns einfach seinen Eintrittstickets geschekt. Endlich mal meine Art von Musik. Am Samstag war ich bei der Lake Work Party vom Eco Club und diese Events sind immer echt nett, meist sind nur Kanadier da und man kann neue Kontakte knüpfen. Das Wochenende war dann auch noch das Nanaimo Fest im Maffeo Sutton Park, wo ich mit Dylan und Paige war und ich meinen Namen in sein Auto ritzen sollte haha. Mit den beiden macht es immer so viel Spaß und sie haben mir schon so viel von Vancouver Island gezeigt, Dylan ist ja hier geboren dehalb kennt er alles. Abends kamen dann noch Khris und Curtis dazu und wir waren bei der Kopfhörerparty vom Techno Commite und es war so lustig, einer der besten Abende bis dahin. Am nähsten Wochenende waren wir zu viert in Victoria, erst im Museum und dann durch die Stadt gelaufen, hatten viel Spaß und Victoria ist wirlich nett.
In der Woche mussten Nicky und ich für den Places and Spaces Kurs unsere Sales Pitch Presentation vorbereiten, desehalb waren wir in Downtown um Fotos vom etwas missplanten Stadtkern zu machen. Wir sollen präsentieren, wie man etwas in der Stadt zum positiven verändern und wir haben uns entschieden eine Straße als Fußgängerzone umzuwandeln, das gibt es dort ja in der Regel nirgends. Danach waren wir noch im Vault Cafe und ich habe endelich den Nanaimo Bar (eine Kanadische Süßspeise Art Kuchen) probiert, aber es war so süß, konnte es nicht essen.
Mittwoch war ich mit einem Bekannten wandern und dabei Müll sammeln, haben 2 große Tüten voll gesammelt..
Donnerstag gabs Lagerfeuer, Kakao und Smores bei den Residences und bei sowas bin ich echt wieder so froh dort zu wohnen, weil es einfach eine schöne Atmosphäre hat mit allen zusammen zu sitzen.
Women’s Basketball National Championship weekend
Ende März 2022
Dieses Wochenende war einfach eins der coolsten, denn es war die typische Nordamerikanische Uniatmosphäre. Die kanadischen Universitätsmeisterschaft im Basketball der Frauen. Da die Veranstaltung vor 2 Jahren aufgrund von Corona nicht stattfinden konnte, sollte sie nun nachgeholt werden und ich habe mich als Helferin angemeldet. Wir wurden ein paar Tage vorher eingewiesen und ich habe sowohl bei den Mariners, als auch in der Studentenvertretung mitgeholenfen. Einmal beim Einlass und beim Hot Dog Stand sowie Popcorn. Als Belohnung hatte man die ganze Zeit freien Zugang, sowie Verpflegung frei und es war einfach cool Teil davon zu sein. Habe beim volunteeren noch ein paar liebe Internationals kennen gelernt. Abends noch ein paar Kanadier, wir sind über den Campus gelaufen und duch Zufall habe ich gesehen wie ein Pärchen in ein Appartmenthäuschen geht. Da ich noch nie drin war und mich immer gefragt habe wie die von innen sind habe ich gefragt ob ich mal reingucken kann und die beiden waren mega lieb und es stellte sich heraus dass sie aus Münster kommen und ein Leherpraktikum machen. Haben uns so gut verstanden dass wir uns für die nächste Zeit verabredet haben und von da an haben wir uns fast jeden Tag gesehen, Danke Hanna und Paul es war so nett mit Euch:D haben z.B. zusammen gekocht, Ausflüge gemacht oder Spiele gespielt und habe sie mienen Freunden vorgestelt. Aber da die beiden noch nicht so lange da waren hatten sie halt noch viel Lust was zu unternehmen das passt echt gut.
Abends waren wir dann noch mit ein paar Kanadiern feiern und haben danach bei denen geschillt, eiener von denen ist vor einigen Jahren mit dem Fahrrad von der Westküste Kandas an die Ostküste gefahren, hat 6 Wochen gedauert 😀
Frühling, neue Leute, Ausflüge
Anfang April 2022
Jetzt ist die letzte Märzwoche auch vorbei, diese Woche habe ich wieder viel
Sport gemacht, in Arts haben wir an unseren Metallprojekten weitergearbeitet,
für Psychologie habe ich mit Hope und Cristina gelernt und vom Eco Club haben
wir die Klamotten, die Leute nicht mehr brauchten für den Clothing Swap
(Kleidertauschparty) sortiert. Mit Khris war ich bei einem Vortrag über Rassismus,
wo ich ein Buch über die Indigenous Geschichte von Kanada gewonnen habe und
wir waren beim Fusßballtournier der Residence. Auf dem Campus fängt es jetzt
wirklich richtig an zu blühen, aber regnen tut es noch immer viel. Ansonsten gibt es dort zurzeit öfter wieder Aktionen tagsüber, wie den Gesundheitstag mit gratis Essen, Gewinnspielen Giveaways und Therapiehunden. Es war sogar ein Filmteam auf dem Campusgelände, da dort Teile der Sereie Cesapipe Shores oder so ähnlich edrejt wurden, konnten wir zugucken, kenne das aber nicht, war aber interessant.
Am 31. März sollte man die Nordlichter sehen können, deswegen sind
Khris, Curtis und sein Kumpel nachts zu Piepers Lagoon gefahren, allerdings
konnten wir nicht wirklich was sehen, aber der Sternenhimmel war trotzdem schön.
Nun ist schon der erste April und ich hatte mal wieder einen Mariners Rec.
Ausflug, dies Mal Rafting. Wir sind wieder mit Wetsuits zum Nanimo River
gefahren und Matt und Greg hatten jeweils ein Boot. Es hat wirklich mega Spaß gemacht, war glaube ich einer der lustigsten Ausflüge und am Ende sind wir noch in die Strömung gesprungen bei 5 Grad, aber es kam mir dies Mal nicht ganz so kalt vor.
Am Sonntag waren Hanna, Paul, Mitch und ich beim Abyss Trail wandern, einer Felsspalte die wohl mal durch ein Erdbeben entstanden sein soll und
anschließend im Volt Café, wo die beiden ihren ersten Nanaimo Bar probiert
haben. Danach haben wir noch Spiele gespielt und an den Sonntagen waren wir im
Collierey Dam Park und ich habe den beiden den Wasserfall gezeigt. Abends kamen
Dylan und Paige dazu und wir haben die Abbschlusstanzveranstaltung der
Mariners Dancetams angeguckt, mir haben vor allem die Contemporary Tänze sehr
gefallen, hätte auch so Lust in Berlin wieder mit Tanzen weiterzumachen. Jetzt
ist schon die letzte Vorlesungswoche angebrochen und es gibt viele Abgaben zu
machen, dementsprechend komme ich auch gar nicht dazu meinen Reisemonat zu
planen. Es war somit auch dir letzte Cultural Couch und als Gäse waren dieses Mal
die Techno Kopförerpartyleute da und wir haben eine kleine Veranstaltung auf dem
Campus gehabt und überall getanzt.
In der Uni hatten wir die Debatte und auch unsere Metallkunsprojekte mussten
fertig sein, weil wir diese in einem Gartenpark, wo einige Tausend Besucher im Jahr
kommen ausgestellt werden und wir sie dort installiert haben. Abends fand dann
die Semesterend Party auf dem Campus statt und es war das erste mal dass ich wirklich bisher mehr trinken wollte, hatte einfach Lust drauf und es war auch ein echt
guter Abend, kannte viele Leute, es gab gute Stände mit Gutscheinen und gratis Essen und einer Band, außerdem hat es nicht geregnet!
Im Pub haben wir dann Ricardo getroffen, der auch in der Residence wohnt und mit
mir volunteert hat, seine Freunde hatten eine Hausparty und da bin ich dann mit
ihm hin. Das ganze Haus war voll und ein Mädel ist vom Balkon gesprungen,
aber wurde aufgefangen, also ist bisschen eskaliert aber war lustig. Sind
danach noch ins Level 2 gegangen. Am 8. April war dann eigentlich mein letzter
Recretaion Ausflug, und zwar eine Wanderung auf Mount Brenson. Es war ein
super schöner Tag unten mit toller Aussicht, aber je höher wir kamen desto crazier wurde das Wetter, es hat erst geregnet, dann geschneit und dann gehagelt und es war
ziemlich windig und kalt und weit gucken konnten wir dann auch nicht haha. Aber
es hat Spaß gemacht und wir sind dann auf der anderen Seite durch den Schnee
und die letzte Stunde mit Kopflampen im Dunkeln nach unten, was aber aus
abenteuergründen so gewollt war. Abends haben Hanna, Paul, Ricardo und ich
zusammen gekocht und Spiele gespielt.
Am Sonntag bin ich spontan zum letzten Ausflug Sea Kayak gefahren, weil Matt meinte da wäre noch ein Platz frei. Er meinte die hatten noch nie jemanden der so viele Ausflüge mitgebacht hat wie ich und dafür sollte ich doch eine Auszeichnung bekommen haha. Er hat mir dafür einen neuen Göffel (Reisebesteck aus Löffel und Gabel) geschenkt, weil er wusste dass meins kaputt gegangen ist, fand ich ja nett. Muss sagen dass war eine echt gute Entscheidung so viele Ausflüge über die Uni zu machen, hätte mich sonst bestimmt
mindesten das 6 fache gekostet, wenn nicht mehr. Meist haben die nicht mehr als
30 $ gekostet und alleine die Ausrüstung zu mieten wäre mindestens so viel gewesen.
Matt und Gregg haben das auch wirklich gut gemacht, sind witzig und nett und haben sehr vie Ahnung, kann es nur jedem empfehlen.
Abends waren wir dann wieder bei Hanna und Paul mit paar Leuten bisschen was
trinken und haben wieder Cards against humanity gespielt, waren noch im Level2 und Bar, die Musik
war gut und wir haben viel getanzt. Am Sonntag ware ich mit Hanna und Paul auf einem Jahrmärktchen haha das war so klein und alt aber süß.
Vorlesungen vorbei
Wochen ab 11. April
Ich schreibe das öfter, aber kann das wieder nicht glauben wie die Zeit
vergeht. Vorlesungen sind vorbei, das heißt dass meine Unizeit hier vorbei ist
und ich finde es echt schade. Hatte wirklich so eine gute Zeit und würde
wirklich gern noch etwas bleiben.. Aber naja ein bisschen habe ich ja noch
hier, fliege am 23. wenn wir ausziehen müssen zu Ina nach Los Angeles und vorher
habe ich noch sehr viele! Abgaben und will auch noch einiges unternehmen hier.
Diese Woche habe ich neben Uni einen Ausflug mit Ricardo gemacht, waren
in und habe da gepicknickt und wandern. Haben dann beim Müllberg sehr
viele Adler gesehen, die leben da anscheinend. Nachmittags war ich noch mit Hanna
und Paul an Jacks Point, quasi gegenüber von Nanaimo und man kann auf die Stadt
und die Berge sehen. Ricardo hat mir dann abends noch echten Indischen Chai Tee gekocht und am nächsten Tag war Ostern, da haben Hanna und
Paul uns mega süß zum Osterfrühstück eingeladen, mit Eiern und allem.
Während der Woche war ich mit Boulder, Ricardo, Khris und Yassin in der Mall
und Ricardo und ich haben einen Filmabend gemacht. Habe mich dann schon irgendwie
krank gefühlt und so war es dann die nächsten Tage auch, mir gigngs echt nicht
gut und ich konnte kaum was machen, echt ärgerlich, weil ich die Zeit ja noch
nutzen wollte. Aber die anderen waren so lieb, haben mir Essen gebracht und
alles, da ging es mir dann bald besser. Habe dann als ich wieder gut war Boulder
zum Seaplane Terminal gebracht und er hat mir noch einen Koffer geschenkt, mega
lieb. Ansonsten war ich mit Ricardo spazieren und mit ihm uns seinen Freunden
feiern, war aber Fahrer und als wir los wollten war da einfach die übelste
Schlägerei auf dem Parkhaus, inklusive Türstehern. War bisschen crazy, einer war auch verletzt und wir haben die Polizei gerufen. Dann war während des Telefonats ein Deck tiefer noch eine weiter Schlägereich bis die Polizei mit 6 Polizeiwagen angefahren kam. Die waren aber voll nett und haben sich bedankt.
Paul, Hanna und ich hatten die Tage dann noch einen Strand weiter im Norden besucht und haben Spiele gespielt und gepicknickt.
Habe eigentlich die ganzen Wochen immer abends zusammen gegessen, oft
gespielt und kleine Ausflüge gemacht zb zu Nanoose Bay oder bei Piepers und
da Poke Pages Bowls gegessen.
Den vorletzten Abend sind wir alle zusammen mit 10 Leuten erst in der Residence trinken vortrinken und spiele Spielen und dann zu Nihal
und anschließend ins Level 2 gegangen. Am letzten Abend waren Hanna, Paul, Dylan Paige und ich essen, habe sie als Dankeschön eingeaden. Ich bin ja gar kein Fan von Abscheiden, aber dadurch dass ich wusste dass ich in ca. 3 Wochen wieder da sein werde war es nicht ganz so schwer. Leider musste ich nun auch Holly the Honda wieder abgeben, war wirklich ein schönes Auto.
Ich war noch bei der VIU Kunstausstellung und da ich so Blasenentzündung hatte kam ich auch noch mal in die Erfahrung wie das Gesundheitssystem in Kanada so ist. Und
da kann ich sagen können alle in Deutschland froh sein, dass es bei uns
anders ist, denn bis sich erst mal einen Arzt gefunden hatte der nicht sagte in
einem Jahr ist was frei lol und ich mein Rezept hatte war ich über 100 € los, habe den ganzen Tag verschwendet weil ich 3 Mal hin und wieder nach Hause fahren musste weil es doch länger dauerte..naja ist so wie es ist, aber ernstaft krank werden sollte man dort wirklich nicht.
Dann war meine Zeit eigentlich auch schon um dort und ich musste Koffer packen
um mein Zimmer zu räumen, zum Glück kann ich einiges bei Hanna und Paul lagern,
weil ich nur mit Handgepäck reise. Habe echt wieder die ganze Nacht gebraucht,
war zwischendurch noch mit Ricardo und Yassin was essen und Hanna hat mich dann
morgens um 8 zum Seaplane Terminal gebracht, weil ich mit dem Wasserflugzeug nur 20 Minuten statt ca 3 h zum Flughafen brauche.
Auslandssemster vorbei, Reisemonat beginnt
Ende April 2022
Damit ist meine Auslandssemester in Kanada Zeit leider auch vorbei..
Kann gar nicht glauben wie schnell die Zeit verging, was ich alles erlebt habe und was für eine mega gute Zeit ich hatte. Ich habe es mir schon gut vorgestellt, das hatte ich
schon im Gefühl als ich es vor einem Jahr geplant habe, aber dass es so gut
wird und ich so tolle Leute kennen lerne und so viel erlebe hätte ich nicht
gedacht. Es hat mir echt gut getan und ich bin so froh es gemacht zu habe, es
war jeden Cent wert. Das war wirklich das beste Pflichtsemester meines Studiums und
jeder der diesen Teil noch vor sich hat kann sich darauf freuen, besonders wenn
er sich für Vancouver Island entscheidet. Danke an alle die mich unterstützt haben
und der bis hier gelesen hat, ich weiß ich hinke ziemlich hinterher, aber deshalb
habe ich ja auf Instagram versucht euch auf dem Laufenden zu halten :D. Wer Fragen
hat darf sie gerne stellen und wenn ihr die Chance habt dann reist mal nach Vancouver Island. Ich kann nur jedem empfehlen, macht ein Auslandssemester wenn ihr könnt, es ist eine so gute Chance. Nutzt eure Möglichkeiten, macht euch nicht von anderen abhängig, sprecht mit jedem, geht auf andere zu und macht auch mal was mit Leuten außerhab eures Landes, geht mal wo alleine hin , dann treffet ihr die interessantesten Menschen.
Ich würde Nichts ändern und bin sehr dankbar! 🙂
